Erzbischöfliches Bauamt
Freiburg

Geschichte unseres Hauses

 
Das Erzbischöfliche Bauamt Freiburg blickt auf eine lange Tradition zurück. Es wurde 1863 im Zuge der Neuordnung des Verhältnisses zwischen Staat und Kirche gegründet und war zunächst gemeinsam mit dem Bauamt Karlsruhe für die umfangreichen Bauaufgaben im Erzbistum zuständig. Aufgrund des wachsenden Bedarfs entstanden später weitere Bauämter in Heidelberg und Konstanz. Heute konzentriert sich die kirchliche Bauverwaltung auf die drei Standorte Freiburg, Konstanz und Heidelberg.
Seit Beginn betreuten die Bauämter zahlreiche Kirchenneubauten, Erweiterungen, Instandsetzungen und Renovierungen. Viele dieser Sakralbauten stehen heute unter Denkmalschutz und prägen bis heute das Orts- und Stadtbild sowie die Kulturlandschaft.
 
Das Freiburger Bauamt war seit 1907 im Ordinariatsgebäude in der Schoferstraße 2 untergebracht. Aufgrund von Platzmangel erfolgte im Februar 1998 der Umzug in das dreigeschossige Gründerzeithaus Hildastraße 65.
Das ehemalige Wohnhaus wurde 1902 von dem Freiburger Architekten Matthias Vohl erbaut, der darüber hinaus weitere Bauten in der Wiehre verantwortete. Zunächst beherbergte es die Pension „Univers“ in der direkten Nähe des alten Wiehre Bahnhofs. Später wurde es dann vom Caritasverband zu Bürozwecken genutzt.
Vor dem Einzug des Erzbischöflichen Bauamtes wurde das Gebäude behutsam saniert. Dabei konnten die ursprünglichen Jugendstil-Stuckdecken wieder sichtbar gemacht und restauriert werden. Neue Eingriffe, wie die Raumtüren aus Stahl und Glas, wurden bewusst zeitgemäß gestaltet und treten damit in einen spannungsvollen Dialog mit der historischen Bausubstanz.