Konstanz - Maria Hilf
Verschiedene Instandsetzungsarbeiten
2015-2016
Die Pfarrkirche Maria Hilf wurde 1966 bis 1967 nach Plänen des Architekten Professor Franz Hitzel, Regierungsbaudirektor aus Konstanz, erbaut. Der kantige Bau wurde im Geist des II. Vatikanischen Konzils als Zentralbau auf sechseckigem Grundriss in Sichtbeton errichtet.
Die zur Raummitte abfallenden Bankreihen gruppieren sich U-förmig um den Altar, der sein Licht von einem im Zentrum eines strahlenförmigen, nach außen abfallenden Holzbaldachins angeordneten Oberlicht erhält. Den Kirchenraum umschließen die massiven Eckpfeiler und scheinbar schwebende Betonrahmen mit Füllungen aus farbigem Dalle-Betonglas, dessen Farbigkeit an gotische Kathedralen erinnert.
Im März 2014 beantragte die Pfarrgemeinde ein Maßnahmenpaket, dessen Schwerpunkt in der Erneuerung der Elektroanlage samt der elektrischen Beleuchtung liegen sollte. Vorausgegangen war eine 2012/2013 durchgeführte Semesterarbeit der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung in Konstanz, Fakultät Architektur und Gestaltung, in deren Rahmen inspirierende Lichtkonzepte für die Kirche Maria Hilf entwickelt worden waren.
Die in der Folge unter Leitung des Erzbischöflichen Bauamts Konstanz 2015/2016 ausgeführten Arbeiten umfassten neben der Ertüchtigung der elektrischen Anlage samt Erneuerung bzw. Neugestaltung der Beleuchtung und Erneuerung der elektroakustischen Anlage im Inneren insbesondere das Reinigen der Glaswände und des Holzbaldachins samt dessen statischer Sicherung wie auch die Überarbeitung des Gestühls und die Instandsetzung der Verglasung. An der Orgel erfolgte eine Ausreinigung mit Revision.
Am Äußeren wurden Betoninstandsetzungsarbeiten, eine Reinigung der Verglasung und Maßnahmen zur Taubenabwehr durchgeführt.
